Birgit Rentz - Autorin und Lektorin

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Web-Tagebuch

Freitag, 3. Februar 2012 - 18:06 Uhr
Panik pur 2 - 40 Jahre Udo Lindenberg

Mal wieder durfte ich bei einem sehr interessanten Buch das Lektorat ausführen. Es geht in diesem Buch um keinen Geringeren als Udo Lindenberg. In "Panik pur 2" geht es um Folgendes:

Manche halten ihn für Deutschlands Ozzy Osbourne, für andere ist er der „Bob Beamon des Deutsch-Rock“ (Alexander Osang). Dabei ist er schlicht und ergreifend unvergleichlich, weil einzigartig: Udo Lindenberg. Seit 1971 eigenständig im Musikgeschäft unterwegs, gelang ihm 2008 der größte seiner Erfolge: Mit „Stark wie Zwei“ wochenlang Platz 1 in den deutschen Album-Charts. 2010 folgte „MTV Unplugged – Live aus dem Hotel Atlantic“, die ebenso erfolgreiche Frischzellen-Kur für viele Udo-Lindenberg-Hits. Und seit 2011 läuft in Berlin überaus erfolgreich „Hinterm Horizont“ – das Musical, in dem sich alles um Udo Lindenberg dreht.
Weshalb wird Udo Lindenberg auch Panik-Pirat genannt? Was hat es mit jenem Goldring an Udos Hand auf sich, auf dem eine „7“ prangt – und von welchem Weltstar stammt dieses besondere Geschenk? Wieso trägt eine Spinnen-Art Udo Lindenbergs Namen?
Antworten auf diese und viele weitere Fragen finden sich in „Panik pur 2“. Es zeichnet das vielfältige Geschehen rund um Udo von 2007 bis 2011 nach und setzt nahtlos das viel beachtete Vorgänger-Werk „Panik pur“ fort.

Das Buch, das im März 2012 im Engelsdorfer Verlag in Leipzig erscheint, kann ab sofort vorbestellt werden. Dazu einfach auf die Überschrift dieses Beitrags klicken!


Dienstag, 11. Oktober 2011 - 07:42 Uhr
Flachbildhören

Im Jahre 1972, das war vor fast vierzig Jahren, bekamen meine Eltern ihren ersten Fernseher. Ich weiß es noch genau. Damals wurden die Olympischen Spiele aus München übertragen und die neue Errungenschaft war tagelang von morgens bis abends im Einsatz. Mutti, Vati, meine damals fünfjährige Schwester und ich waren völlig fasziniert von den Möglichkeiten der Technik.

Nach der Eingewöhnungsphase kehrte dann der Fernsehalltag ein. Es gab drei Programme und zum Sendeschluss ein Pausenbild. Und am Samstagabend oder im Vorabendprogramm war immer etwas dabei, was uns gefiel. Ob es nun "Zum Blauen Bock", "Dalli Dalli", "Was bin ich", "Die Waltons" oder "Unsere kleine Farm" war. Fernsehen war toll! Ein echter Familiengenuss. Meist gab es dazu etwas zu knabbern oder eine Portion Eis. Fernsehen war ein Genuss für Auge, Ohren und Gaumen. Zumindest in unserer Familie.

Wohl gemerkt, geschilderte Familienidylle ist nun bald vierzig Jahre her. Inzwischen gibt es so viele Programme und eine Fernbedienung zum Zappen, dass man völlig reizüberflutet ist, wenn man sich auf die Vielfalt und vor allem auf den blöden Umschaltknopf einlässt. Für mich besitzt Fernsehen schon lange nicht mehr diese Faszination, mit der ich als Achtjährige an das Thema herangeführt wurde. Da lese ich doch lieber ein schönes Buch. Da passiert es mir nicht, dass mitten im Kapitel einer kommt, ein paar Seiten umschlägt und mir sagt: "Hier musst du weiterlesen, das ist viel spannender!"

In den vierzig Jahren ist nicht nur sehr viel mehr Müll hinzugekommen, auch die Fernsehtechnik hat sich quasi überschlagen. Gab es früher noch Fernseher, für die man einiges an Platz im Regal, im Schrank oder auf der Phonobox brauchte, so gilt heute: Je flacher, desto besser. Ich merke gerade beim Schreiben, wie wunderbar doppeldeutig der letzte Satz ist. Je flacher, desto besser. Ja, manchmal scheint das wirklich so.

Flach finde ich zum Beispiel Gerichtsshows oder Talkshows, in denen Leute sich zum Affen machen, nur um ins Fernsehen zu kommen. Die Suche nach Supertalenten und Megastars gehört für mich auch in die Abteilung "Muss ich nicht haben!"

Besonders flach ist der Bildschirm, vor dem meine drei männlichen Familienmitglieder seit ein paar Tagen einen großen Teil ihrer freien Zeit verbringen. Dieses Teil bietet zig Möglichkeiten des Einsatzes. Nur fernsehen wäre ja langweilig. Unser Jüngster kann mit einem speziellen Kabel seinen Laptop an den Flachbildschirm anschließen und seine Autorennen darauf spielen. Externe Computerfestplatten lassen sich mit dem Flachbildschirm verbinden, und auf einmal flimmern Urlaubsfotos über die Mattscheibe.

Das ist ja auch alles ganz toll. Aber was gestern passierte, das war echt zum Schießen: Während ich das Mittagessen zubereitete, hörte ich nur: "Jungs, habt ihr Lust auf Mittermeier?" Ob die Jungs zugestimmt haben, konnte ich nicht hören, aber kurze Zeit später saßen sie alle drei auf dem Sofa vor dem großen Flachbildschirm, der eine mit einer Apfelschorle, die zwei anderen mit einer Bierflasche in der Hand. In seiner freien Hand hielt mein Mann eine Fernbedienung. Und dann hörte ich auch schon die Stimme dieses Comedians, den alle so toll finden. Ein Witz nach dem anderen war zu hören. Aus den Augenwinkeln sah ich, wie meine Familie wie gebannt auf die Flachscheibe starrte und über Mittermeiers Witzchen lachte. Na, die waren beschäftigt. Wunderbar. Sollten sie doch Mittermeier gucken.

Wenig später wollte ich zwischen Kartoffelschälen und Tischdecken auch mal einen kurzen Blick riskieren. Denn was meine Familie so fesselte, könnte ja auch mir gefallen. Doch was war es, worauf die drei ihre Blicke fixierten? Wo war dieser Mittermeier? Ich sah ihn nicht, hörte nur seine Stimme und die immer flacher werdenden Witze.

Und da dämmerte es mir: Es war gar keine Fernsehsendung! Es war auch kein Video! Es war einfach nur eine CD. Nur Ton, kein Bild! Ein winzig kleines Bildchen des Comedians war auf dem großen Flachbildschirm zu sehen. Daneben stand "Mittermeier" und der Name des Programms, mit dem der prominente Witzemacher durch die Nation tourt. Der Rest des Bildschirms: grau! Nichts als grau! Keine Bewegung, nur das Bildchen und die paar Buchstaben. Und auf genau dieses kleine Bildchen in dem großen grauen Grau hatten die drei die ganze Zeit gestarrt? Aha! Da fällt mir nichts zu ein, ehrlich!

Na, denn: Wohl bekomm´s Männer! Habt ihr jetzt auch mal einen Blick für mich? Und wenn nicht, dann wenigstens für das nett dekorierte Mittagsmahl? Das Auge isst mit, sagt man doch.

Ab heute weiß ich: Das Auge hört mit!

Wo soll uns diese verdammte Technik bloß noch hinführen?

Montag, 3. Oktober 2011 - 21:38 Uhr
Spruch zum Sonntag (obwohl es Montag ist)

Die Wirklichkeit eines Menschen liegt nicht darin, was er dir offenbart, sondern in dem, was er dir nicht offenbaren kann.
Wenn du ihn daher verstehen willst, höre nicht auf das, was er sagt, sondern vielmehr auf das, was er verschweigt.

Khalil Gibran, Sämtliche Werke

Mittwoch, 28. September 2011 - 21:32 Uhr
Tapetenwechsel

Ich hab´s getan! Ich habe gerade eben die alten Inhalte dieser Internetseite mit einem einzigen Knopfdruck gelöscht und durch neue Inhalte ersetzt. Die letzten vier Weight-Watchers-Treffen liegen vor mir, und Ende Oktober werde ich mich von meinen Treffen und somit meinen Teilnehmern verabschieden.

Danach werde ich mich um das geschriebene Wort kümmern. Als Lektorin, aber auch als Autorin. Geschichten möchte ich schreiben, die ich dann hier veröffentliche. Mein Roman "Wenn du nur an dich glaubst" soll nicht mein einziges Werk bleiben!

Ich freue mich sehr, die wundervolle Dünenlandschaft präsentieren zu dürfen, die diese Internetseite ziert. Das Bild, das eigentlich ein Ölgemälde ist, ist von Jens Rusch aus Brunsbüttel, der es mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Danke an dieser Stelle an dich, Jens! Wer mehr über die Werke von Jens Rusch erfahren möchte, klickt einfach auf die Überschrift dieses Eintrags.

Dienstag, 30. August 2011 - 23:00 Uhr
Nur noch 2 Monate ...

In meinem Gästebuch finde ich nur noch traurige Smileys und ein "Schade!" In meinen beiden Treffen haben mich diese Woche ebenso traurige Augen angesehen. Den Grund dafür habe ich selbst geliefert, und nun wissen es alle: Ich habe meinen Partnervertrag mit Weight Watchers zum 31. Oktober 2011 gekündigt. Nach mehr als 12 Jahren als Coach werde ich ab November nicht mehr jede Woche meine Treffen betreuen, werde nicht mehr erleben, wie wunderbar der ProPointsPlan funktioniert. Ich werde nicht mehr motivieren, begleiten und Erfolge feiern. Oh ja, das ist schade! Ich habe lange darüber nachgedacht, diese Tür hinter mir zu schließen. Soll ich oder soll ich nicht? Hin und her ging es in meinem Kopf, immer wieder. Viele Monate lang. Was mich lange als Hobby begleitet hat, wurde immer mehr zum Standbein. Als Lektorin für Autoren und Verlage habe ich inzwischen so viel zu tun, dass es mich sieben Tage die Woche ausfüllt. Ich lese Manuskripte und verhelfe den Autoren dazu, dass ihr Werk noch ein Stück besser gelingt. Das macht mir sehr viel Spaß. Mindestens genau so viel Spaß, wie ich bei Weight Watchers habe und hatte. Ich schaffe es aber nicht, diese zwei Standbeine gleichzeitig zu bedienen. Irgendetwas bleibt dabei auf der Strecke. Und das war in letzter Zeit ich selbst.

In den Treffen ist doch immer wieder die Rede davon, dass wir uns wichtig nehmen sollen. Und genau diese Erfolgsgewohnheit entdecke ich gerade für mich. Mal wieder Urlaub machen (nach drei Jahren ohne ...), abends auch mal wieder auf´s Sofa statt ins Treffen ... Ich könnte einiges aufzählen. Es war wichtig für mich, endlich eine Entscheidung zu treffen. Und die ist nun zugunsten der Fehlerjägerin ausgefallen. Klicken Sie doch mal auf die Überschrift dieses Beitrags, dann wissen Sie, was ich meine.

Weight Watchers wird also bald Vergangenheit für mich sein. Keiner wird auch nur ansatzweise ahnen, was mir diese 12 Jahre bedeutet haben. Sie haben mich groß gemacht. Stark, selbstbewusst. Ich gehe ganz anders durch die Welt als früher. Und ich weiß mich im Leben zu behaupten. Ich stehe vor großem Publikum und habe kein Lampenfieber. Früher konnte ich nicht mal ein Referat halten, ohne rot zu werden. Das alles nehme ich mit. Das kann mir keiner mehr nehmen. Und das ist das Größte daran!

Ich weiß, meine Teilnehmer sind traurig. Ich bin es auch irgendwie. Am 25. Oktober werde ich zum letzten Mal in Glückstadt im Treffen sein, am 31. Oktober in Itzehoe. Wie schön wäre es dann, wenn möglichst viele meiner Teilnehmer und ehemaligen Teilnehmer dabei wären. Wer dies liest und sich angesprochen fühlt, der möge bitte kommen und mit mir gemeinsam den Abschied "feiern". Sehen wir uns?


Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit. Und neues Leben blühlt aus den Ruinen. (Friedrich Schiller, Wilhelm Tell)

Montag, 29. August 2011 - 13:48 Uhr
Mein Spruch der Woche

Der Mensch ist umso reicher, je mehr Dinge er lassen kann.

Montag, 1. August 2011 - 15:43 Uhr
Heutiger Zeitungsbericht zur Pfundsspende

Heute in der Norddeutschen Rundschau:

Verlorene Pfunde gespendet

Dass bei den "Weight Watchers" gerne Pfunde abgegeben werden, liegt nahe. Doch die Gruppe um Projektleiterin Birgit Rentz wollte mit den verlorenen Pfunden gleichzeitig helfen: Das Gewicht, das die Teilnehmer innerhalb von fünf Wochen ver loren, wurde in Lebensmitteln aufgewogen, die an die Itzehoer Tafel gespendet wurden - 590 Pfund kamen zusammen.

Otto Reese und Antoinette Deister, Mitarbeiter der Itzehoer Tafel, staunten nicht schlecht, als sie die Lebensmittel in Empfang nahmen. Ein liebevoll dekorierter Gabentisch wartete darauf, geleert zu werden. "Dieses Mal sind wir gleich mit einem Lieferwagen gekommen", scherzte Tafel-Fahrer Reese, der noch im vergangenen Jahr mit einem Kleinwagen zur Spendenübergabe vorgefahren war - und dann mehrere Touren fahren musste. Nudeln, Mehl, Kartoffeln, Würstchen, Milch, Säfte, Fertiggerichten, Konserven - es waren viele Waren dabei, die sonst im Sortiment der Tafel selten zu finden sind. Besonders erfreut war Antoinette Deister auch über die vielfältigen Hygieneartikel. "Wir brauchen Spenden, sonst kann die Tafel nicht existieren", unterstrich sie.

Derzeit engagieren sich rund 70 Menschen unentgeltlich für die Tafel. Pro Woche werden 900 Bedürftige versorgt.




Wer auf die Überschrift dieses Beitrags klickt, kommt direkt zum Zeitungsbericht auf shz.de. Dort gibt es auch ein nettes Foto von der Aktion zu sehen.


Mittwoch, 27. Juli 2011 - 12:30 Uhr
Gewohnheit

Unsere stärksten Ketten sind auf Dauer doch die der Gewohnheit. (Voltaire)

Muss ich das eigentlich so hinnehmen, frage ich mich ...

Oder kann ich etwas ändern?

Ich glaube, ich kann.

Ja, ich will!

Mittwoch, 27. Juli 2011 - 09:26 Uhr
Lust auf Tomate?

Die Kochbücher "Lust auf Tomate", die wir unseren treuen Weight-Watchers-Teilnehmern schenken dürfen, haben diese Woche in meinen Treffen schon viele Abnehmer gefunden. Wer hat seine Treuekarte nächste Woche voll und holt sich sein Buch?

Dienstag, 26. Juli 2011 - 15:04 Uhr
Das magische Maßband oder: Was man so alles träumt!

Immer ist es die Waage, die der Dreh- und Angelpunkt in unseren Weight-Watchers-Treffen ist.
„Auf meiner Waage habe ich schon viel mehr abgenommen!“
Ach ja?
„Auf der Waage bei meinem Apotheker wiege ich längst nicht so viel wie bei Ihnen, Frau Rentz!“
Immer wieder gern gehört, diese freundliche Begrüßung an der Waage. Nun ja, jede Waage wiegt eben anders! Am nettesten ist es immer, wenn eine Teilnehmerin mir bei jedem Treffenbesuch sagt: „Bei Frau O. im Vormittagstreffen ist die Waage aber freundlicher!“
Ja klar, liebe Frau S., die Waage von Frau O. misst Ihr Gewicht ja auch morgens und wahrscheinlich vor dem Frühstück, während Sie bei mir im Abendtreffen schon alle Kartöffelchen, Böhnchen, die kleinen und großen Kaloriensünden und etliche Kaffee- und ProPoints-freie Wasserschlucke intus haben. Kein Wunder, dass meine Waage nicht ganz so freundlich zu Ihnen ist.

Wie froh bin ich daher, dass wir unseren Teilnehmern seit einiger Zeit für eine Abnahme von fünf Prozent ihres Startgewichtes ein Maßband schenken können. Das ist wirklich toll, das Ding. Meine Teilnehmerinnen wissen zum Beispiel jetzt, dass die Gardemaße neunzig – sechzig – neunzig völlig ungesund sind und frau stattdessen bis zu achtundachtzig Zentimeter an der Taille messen darf, bevor sich die Farbe auf dem Weight-Watchers-Maßband vom freundlichen Grün über das halbwegs gelassene Gelb bis hin zum drohenden Rot verändert.

Sobald meine Damen sich das Maßband erarbeitet haben, wird zu Hause alles und jedes vermessen. Und dann werden die Zentimeter addiert!
„Ich habe schon fünfundvierzig Zentimeter verloren!“, freute sich vor einiger Zeit Frau H.
Auf das allgemeine „Oh!“ und „Ah!“ und mein fragendes Gesicht ergänzte Frau H., dass es acht Zentimeter an der Hüfte, zehn Zentimeter an der Taille, fünf Zentimeter an der Oberweite und je vier Zentimeter an jedem Oberschenkel gewesen waren.
Auf meine Frage, wo sie die restlichen vierzehn Zentimeter abgenommen hätte, antwortete sie stolz: „An den Waden, am Hals und an den Fesseln.“
Toll! Was für eine Freude dieses Maßband doch bereitet. Und keiner kommt und sagt: „Die Maßbänder, die Frau O. im Vormittagstreffen verteilt, messen aber günstiger als Ihre, Frau Rentz!“

Selbst die Männer in den Treffen erfreuen sich an dieser Auszeichnung. Auch wenn sie die Anzeige höchstwahrscheinlich lieber digital hätten, so setzen sie das Maßband doch gewinnbringend für sich ein.
„Messen Sie in Höhe des Bauchnabels, dann ist es richtig!“, ist immer wieder mein Hinweis, wenn einer unserer Quotenmänner im Treffen die begehrte Trophäe nach Hause tragen kann.

Ob es daran liegt, dass ich gestern im Treffen mal wieder betont habe, wie wichtig es ist, nicht nur die Waage zu sehen, sondern auch die Maße ... – ich weiß es nicht. Jedenfalls habe ich letzte Nacht geträumt und bin dann laut lachend aufgewacht. Wirklich lachend!
Wenn ich doch immer so fröhlich in den Tag starten würde! Ja, ich habe geträumt, und der Traum ist mir selbst jetzt noch, viele Stunden später, in bester Erinnerung:

Ich hielt ein Weight-Watchers-Treffen ab. Keine Ahnung, welches meiner Treffen es war. Ich erinnere mich auch nicht mehr an die Gesichter der Teilnehmer. Ich weiß nur, dass es um messbare Erfolge ging. Frau F. beschwerte sich, dass sie nur am Busen abnahm. Überall hielten sich die Pfunde hartnäckig, nur die Oberweite schmolz dahin. Nachdem dann Frau T. erzählt hatte, dass sie sich nach sechs Zentimetern am Bauch die erste kleinere Kleidergröße zurückerobert hat, meldete sich Herr D. zu Wort. Sein Gesicht war eine Mischung aus Stolz und Beschämtheit. Stolz konnte er auch sein, denn er hatte in fünf Wochen sagenhafte sechs Komma drei Kilo abgenommen. Aber beschämt ...?
Er hätte das Maßband, das er letzte Woche bekommen hat, zu Hause ausprobiert, fing er seinen Bericht an.
„Toll!“, freute ich mich. „Und? Wie viele Zentimeter sind bei Ihnen schon verschwunden?“
„D-d-drei!“, stammelte er.
„Und wo?“, fragte Frau S. die neben Herrn D. saß.
Eine Antwort blieb er schuldig. Wollte er es uns nicht verraten? Sein zum Pokerface mutiertes Gesicht ließ nur eine Deutung zu.

Nicht wahr, meine Damen, wir wissen doch genau, welches Körperteil der Arme gemeint hat, oder?

Sollte ich noch erwähnen, dass mein Mann heute beim Frühstück zu mir sagte: „Mäuschen, du hast aber geschwitzt heute Nacht. Was hast du bloß geträumt?“


Sonntag, 24. Juli 2011 - 22:45 Uhr
Pfannkuchen, Crepes und Co.

Immer wieder höre ich in den Treffen, wie gern Sie Pfannkuchen und Crepes essen. Das geht auch ohne schlechtes Gewissen. Mit den leckeren Rezepten aus den neuen kleinen Kochbuch, das mit 4,95 Euro so günstig ist, dass man es gleich zweimal kaufen sollte: Einmal für sich selbst und einmal für die beste Freundin. Beim nächsten Besuch einfach "statt Blumen" mitnehmen und Freude bereiten.

Natürlich habe ich auch dieses Buch in den Treffen vorrätig.

Sonntag, 24. Juli 2011 - 22:41 Uhr
Das große Kartoffelbuch

Alles rund um die Kartoffel lässt sich aus dem neuen Kartoffel-Kochbuch zubereiten. Immer satt sein - das lässt sich mit diesen leckeren Rezepten problemlos realisieren. Wer neugierig ist, kommt ins Treffen. Ich habe gerade eine Lieferung dieser Bücher erhalten und stelle sie morgen und übermorgen im Treffen vor.

Sonntag, 24. Juli 2011 - 22:34 Uhr
Bananensalat

Im Treffen haben wir am Dienstag einen leckeren Bananensalat probiert. Eine Teilnehmerin hat ihn mitgebracht. Das war eine sehr schöne Idee. Und alle waren begeistert, obwohl einige erst gedacht hatten: "Na ja, ob das schmeckt ...!"

Folgende Zutaten gehören in den Salat, der übrigens sehr gut zu Grillfleisch passt:

3 in Scheiben geschnittene Bananen
2 sehr fein geschnittene Zwiebeln
1 Bund frischer Schnittlauch, in feine Ringe geschnitten
3 EL Ketchup
2 EL Zitronensaft
1 TL Currypulver
1 TL Zucker
2 EL (oder weniger) Öl
Salz, Pfeffer


Probieren geht über Studieren. Guten Appetit!

Montag, 11. Juli 2011 - 07:37 Uhr
Ein Dankeschön von der Glückstädter Tafel

Hallo, liebe Frau Rentz,

vielen Dank für die tollen Bilder von der Pfundsspende. Sehr gerne werden wir hier einige auf unsere Homepage veröffentlichen. Ihren Bericht von der Spendenaktion auf ihrer Homepage finde ich klasse. Es war wieder eine tolle Veranstaltung mit Ihnen und Ihren Damen. Vielen Dank dafür.
Unsere Tafelkunden haben sich sehr über die Spenden gefreut.
Für mich war es total beeindruckend, wie viel Pfunde in so kurzer Zeit gepurzelt sind und welche Menge an Lebensmitteln zusammengekommen ist.

Herzliche Grüße, auch von meinen Mitarbeitern

Monika Horst


Freitag, 8. Juli 2011 - 08:56 Uhr
Mein Spruch der Woche

Wir gelangen nicht dazu, die Dinge nach unseren Wünschen zu ändern, aber ganz allmählich macht unser eigenes Wünschen eine Wandlung durch.

Marcel Proust, Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Bde. 1-3

Montag, 27. Juni 2011 - 23:02 Uhr
Bilder zur Pfundsspende

Die Pfunde, die wir in der vergangenen Woche in den Itzehoer und dem Glückstädter Weight-Watchers-Treffen an die Tafeln gespendet haben, wurden auf Fotos gebannt. Wer sie sehen möchte, klickt einfach auf die Überschrift dieses Beitrags.

Danke an alle, die zu der Spende beigetragen haben.

Freitag, 24. Juni 2011 - 13:32 Uhr
"Hugo, der unwerte Schatz" als Hörbuch

Vor einiger Zeit habe ich den Roman "Hugo, der unwerte Schatz" von Tino Hemmann lektoriert. Jetzt gibt es in Kürze das Hörbuch dazu. Eine kleine Kostprobe vorab gibt es jetzt schon. Dazu einfach auf die Überschrift dieses Beitrags klicken und auf die Gänsehaut warten, die sich unter Garantie einstellen wird ...

Donnerstag, 23. Juni 2011 - 08:47 Uhr
Pfundsspende für die Tafel in Glückstadt

Ein Hoch auf meine Glückstädter Weight-Watchers-Teilnehmer! Was wir am Dienstag gemeinsam geleistet haben, ist ein dickes Lob wert. Alle, die diese Woche im Treffen waren, haben insgesamt schon 570 Pfund verloren. Die Lebensmittelspende für die Tafel war entsprechend großzügig, und es war eine Freude, die Projektleiterin Frau Horst und drei ihrer Mitarbeiter im Treffen zu haben. Sie haben uns viel Interessantes über ihre Arbeit im Sozialkaufhaus berichtet. Nun wissen wir umso mehr, wie wichtig unsere Spende ist. Wir sind die Pfunde los, wie eine Teilnehmerin so schön sagte, und wollen sie auch nicht wiederhaben. Was für eine tolle Symbolik!

Einen Bericht zu der Pfundsspende werde ich in den nächsten Tagen verfassen. Dazu habe ich schöne Bilder, die ich hier veröffentlichen werde. Und dann kommt ja auch der Zeitungsbericht. Also Augen auf, wer die Norddeutsche Rundschau liest. Da kommt was auf uns zu!

Donnerstag, 23. Juni 2011 - 08:42 Uhr
Volles Pfund

Wie schon im letzten Jahr haben wir in meinen Weight-Watchers-Treffen wieder "Pfunde" für die Tafeln gespendet. Und wieder waren die beiden Aktionen unglaublich motivierend. Die Itzehoer, die diese Woche in den beiden Treffen am Montag und am Mitwoch waren, haben insgesamt schon sagenhafte 590 Pfund abgenommen. Die Spende war entsprechend riesig. Insgesamt 12 große Klappkisten voller Lebensmittel und Hygieneartikel wurden von der Itzehoer Tafel abtransportiert. Eine Reporterin der Norddeutschen Rundschau war zugegen, um in den nächsten Tagen einen Bericht über die Aktion zu veröffentlichen. Danke, meine lieben Itzehoer, für die tolle Spende. Es war eine Gemeinschaftsaktion, die mal wieder beweist, was man in einer Gruppe auf die Beine stellen kann.

Samstag, 18. Juni 2011 - 13:51 Uhr
Voll ins Schwarze ...

Soeben erfahre ich, dass mein Gatte Oelixdorfer Schützenkönig geworden ist. Na bravo! Da schießt der ein einziges Mal im Jahr, als Gast sozusagen, und dann trifft er voll auf den Punkt. Was hat der bloß heute morgen für Zielwasser getrunken? Ich muss mal den Kaffeepott überprüfen.

Was bin ich denn jetzt? Seine Prinzessin oder die, die ihm die Füße küsst?

Dienstag, 14. Juni 2011 - 10:45 Uhr
Pfundsspende für die Tafeln

In der nächsten Woche ist es soweit: Wir spenden Pfunde an die Itzehoer und an die Glückstädter Tafel. Ich möchte jeden meiner Teilnehmer herzlich einladen, an diesem Ereignis teilzunehmen. Sie bringen eine Spende bestehend aus Lebensmitteln (auf Wunsch der Mitarbeiter der Tafel bitte nicht so viel Süßes!) oder Hygieneartikeln mit in in die Itzehoer Treffen am 20. und 22. Juni oder in das Glückstädter Treffen am 21. Juni. Wir werden alles auf Tischen aufbauen und die Spende dann im Treffen den Mitarbeitern der Tafeln übergeben. Sie werden uns etwas zu ihrer Arbeit bei der Tafel erzählen. Und wir erzählen ihnen von den tollen Erfolgen, die zu dieser Spende geführt haben.

Ich freue mich riesig auf die Aktion. Sicher wird sie wieder so schön wie im letzten Jahr. Machen Sie mit - spenden Sie! Jedes Pfund zählt ...

Dienstag, 14. Juni 2011 - 10:40 Uhr
Sommer-Treue-Aktion

Weight-Watchers-Treffen finden auch in den Ferien statt! Mit spannenden und informativen Themen, passend zur Saison.

In diesem Jahr hat sich Weight Watchers etwas sehr Schönes für unsere treuen Teilnehmer ausgedacht: Das Kochbuch "Lust auf Tomate", das es nur als Treuegeschenk gibt und nicht käuflich zu erwerben ist.

Es ist ganz einfach: Besuchen Sie mindestens 4 mal in den Sommerferien ein Treffen. In Schleswig-Holstein ist das der Zeitraum vom 3.7. bis zum 27.8.2011. Am Ende dieses Zeitraumes erhalten Sie dann von Ihrem Coach das Kochbuch "Lust auf Tomate". Sollte ich Ihr Coach sein, dann erhalten Sie in Kürze von mir im Treffen Ihren Treuepass, den Sie in jedem Treffen (aber nur einmal pro Woche!) abstempeln lassen können, um sich das Geschenk zu sichern.

Alles klar? Na, dann mal los! Ich freue mich auf Sie in meinen Treffen ...

Dienstag, 14. Juni 2011 - 09:53 Uhr
Leichter Kartoffelsalat

1 Tüte WW Herbs Cream Sauce (Kräuterrahmsauce) oder WW Créme Fraîche Sauce (beide in Ihrem Weight-Watchers-Treffen erhältlich) nach Packungsanweisung zubereiten und erkalten lassen. Folgende Zutaten miteinander vermischen. Durch Zugabe verschiedener klein geschnittener Gemüsesorten erhalten Sie immer wieder neue Varianten.

Zutaten: 1 gekochtes Ei (in kleinen Stücken), 2 große Gewürzgurken und 1 Zwiebel (fein gehackt), 3 EL Salatcreme, 1 TL Senf und 1-2 EL Balsamico-Creme, 1 TL Salz, 2 TL Tomatenmark, 2 kg gekochte und erkaltete Kartoffeln (in Scheiben oder Würfeln).

Guten Appetit!

Mittwoch, 8. Juni 2011 - 07:22 Uhr
Spruch des Tages


Die Bedeutung eines Menschen liegt nicht in dem, was er erreicht, sondern vielmehr in dem, was er sich zu erreichen sehnt.

(Khalil Gibran)

Sonntag, 5. Juni 2011 - 21:33 Uhr
Netter Besuch

Heute früh hatten wir netten Besuch bei uns im Garten. Ein hungriges Eichhörnchen machte sich über das Vogelfutter her, das bei uns im Blumenbeet verstreut lag. Was für ein freundliches Geschöpf! Wir konnten es in aller Ruhe studieren und fotografieren. Vielleicht kommt es ja morgen wieder?!

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